AWO setzt deutschlandweit Zeichen gegen Rassismus

16.03.2021

Berlin, den 15. März 2021. Im Rahmen der heute beginnenden Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März 2021 setzen Einrichtungen und Gliederungen der Arbeiterwohlfahrt deutschlandweit Zeichen gegen Rassismus. Dazu erklärt Brigitte Döcker, Mitglied des AWO Bundesvorstandes:

„Rassismus ist für diejenigen, denen er entgegenschlägt, eine alltägliche Bedrohung. Es ist an uns allen, deutlich zu machen, dass unsere Solidarität den Betroffenen gilt und wir Rassismus, Diskriminierung und Gewalt als Gesellschaft nicht dulden. Deshalb beteiligt sich die AWO bundesweit an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Aber jeder Tag muss ein Tag gegen Rassismus werden. Deshalb bietet die AWO ihren Engagierten und Mitarbeitenden fortlaufend entsprechende Fortbildungen an und engagiert sich mit demokratiestärkenden und antirassistischen Projekten.“

Zum heutigen Auftakt der Internationalen Wochen gegen Rassismus lädt der AWO Bundesverband gemeinsam mit weiteren Wohlfahrtsverbänden zum Diskussionsforum „Die Freie Wohlfahrtspflege im ländlichen Raum - Herausforderungen und Strategien“. Im Fokus der Onlineveranstaltung steht die praktische Arbeit vor Ort. Ziel ist die Stärkung des Engagements der Fachkräfte in der Sozialen Arbeit gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung.

In den kommenden zwei Wochen veranstalten Einrichtungen und Gliederungen der AWO zahllose weitere Online-Veranstaltungen: vom Argumentationstraining über den digitalen Kochabend bis hin zu Fachvorträgen und Demokratiewerkstätten: https://www.awo.org/kampagnen/awo-gegen-rassismus/veranstaltungen

Für die Arbeiterwohlfahrt ist die politisch-gesellschaftliche Bildung ein integraler Bestandteil der Sozialen Arbeit, weshalb sie Mitarbeitende und Ehrenamtliche im Umgang mit Rechtspopulismus sowie gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung sensibilisiert und schult. So hat der Bundesverband u.a. die Publikation „Vorurteile, Hass und Gewalt“ veröffentlicht und bietet Trainings an, bei deren Entwicklung durch die Ludwig-Maximilians-Universität München die AWO mitgewirkt hat.
Mit der Homepage www.demokratie.awo.org bietet der AWO Bundesverband eine Plattform, um Informationen über Projekte und Materialien zum Thema Demokratiestärkung und Antidiskriminierungsarbeit zu bündeln und damit die Kompetenzen von Haupt- und Ehrenamtlichen im Verband zu stärken.

Weitere Nachrichten

Meldung vom 05.05.2022
AWO Ruhr-Mitte: Hilfsaktion trotz Pandemie weiterlesen
Meldung vom 03.05.2022
Während der Fußball-WM sind weitere Kunstaktionen geplant, die an das Schicksal der Arbeitsmigrant*innen in Katar erinnern weiterlesen
Meldung vom 03.05.2022
Anja Butschkau (SPD) fuhr mit Alex (17) in der Rikscha, Jens Kamieth (CDU) und Volkan Baran (SPD) traten am Kicker gegeneinander an. Wobei die Konzentration der beiden Landtagskandidaten ein bisschen unter den Gesprächen mit ihren jugendlichen Mitspielern litt. weiterlesen
Meldung vom 02.05.2022
Zum 1. Mai fordert der AWO-Bundesverband das Teilhabechancengesetz zu stärken. weiterlesen
Meldung vom 01.05.2022
Wirklich begeistert ist der Steiger so kurz vor der Landtagswahl nicht von den Wahl-Slogans der Parteien. weiterlesen
Meldung vom 28.04.2022
Wie funktioniert Quarantäne ohne Wohnung? Und wo können ohne eigenes Badezimmer regelmäßig die Hände gewaschen werden? weiterlesen
Meldung vom 21.04.2022
Demenz verändert das Leben des Erkrankten aber auch das der Angehörigen stark. Denn diese übernehmen häufig die Pflege, wodurch deren Alltag komplett neu strukturiert werden muss. weiterlesen
Meldung vom 14.04.2022
Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen sind für junge Menschen ein ganz zentraler, informeller Treffpunkt. weiterlesen
Meldung vom 07.04.2022
Viele ältere Menschen wollten die Impfangebote zum Schutz gegen Corona annehmen. Die Terminfindung per Internet, die Fahrt zum Impfzentrum ohne eigenes Auto oder Führerschein oder die Unsicherheit dies alles allein zu bewältigen, war für viele jedoch eine Barriere. weiterlesen
Meldung vom 06.04.2022
„Jugendsozialarbeit jetzt stärken und wichtige Angebote für junge Menschen im Übergang Schule-Beruf sichern!“ fordert Muna Hischma, Vorstandsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW. weiterlesen