Die AWO intensiviert ihre Bemühungen im Klimaschutz

30.03.2021

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold, übergibt heute einen Scheck zur Förderung des Verbundprojekts „klimafreundlich pflegen – überall“ an Brigitte Döcker, Mitglied des AWO Bundesvorstandes. Mit dem Projekt, das im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert wird, trägt die AWO das Thema Klimaschutz in stationären Einrichtungen in die Breite: Gemeinsam mit fünf Landes- und Bezirksverbänden – darunter auch der AWO Bezirksverband Westliches Westfalen - arbeitet der AWO Bundesverband in 90 Einrichtungen der stationären Alten- und Behindertenhilfe konkrete Klimaschutzstrategien und -konzepte aus, die während der dreijährigen Projektlaufzeit umgesetzt werden.

Rund 1,3 Millionen Beschäftigte arbeiten in Deutschland in der Altenhilfe, allein in der Freien Wohlfahrtspflege in fast 12.000 Einrichtungen und Diensten. Diese Pflegeeinrichtungen stehen wie die gesamte Gesellschaft vor einer großen Herausforderung – sie müssen nämlich in den nächsten zwanzig Jahren klimaneutral werden. Das bedeutet, dass ein Platz in einer vollstationären Pflegeeinrichtung nur noch eine Tonne CO2 verursachen darf", erklärt dazu Brigitte Döcker, Mitglied des AWO-Bundesvorstandes, "Wichtig ist also, sich jetzt auf den Weg zu machen.“

Bereits 2016 bekannte sich die AWO auf ihrer Bundeskonferenz zum Pariser Klimaabkommen und das als wünschenswert formulierte Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. 2018 startete deshalb das Projekt „klimafreundlich pflegen“ und sammelte bis Ende 2020 Erfahrungen und Erkenntnisse, die im neuen Projekt dabei helfen, das Thema noch stärker in die Fläche zu tragen.

Die Mitarbeitenden in den stationären Einrichtungen erfassen die CO2-Emissionen in allen für den Klimaschutz relevanten Bereichen und werden unterstützt, Ziele und Maßnahmen zur Verringerung abzuleiten. Dabei erhalten sie Hilfestellung zum Beispiel in Form von Workshops und Schulungsangeboten. Eine begleitende Kampagne soll die Chancen und Möglichkeiten einer klimafreundlichen Pflege zudem in die breite Gesellschaft tragen. Unterschiedliche Vernetzungselemente sorgen nicht nur für einen Austausch zwischen den Einrichtungen, sondern auch mit der Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

„Zum Abschluss möchte ich allen teilnehmenden Trägern und Mitarbeitenden in den Einrichtungen danken, dass sie sich dem Thema widmen und damit beginnen, Klimaschutz systematisch und ganzheitlich anzugehen. Das Projekt wird die AWO in ihren Bemühungen ein ganzes Stück nach vorne bringen. Erneut beweist die AWO ihre Vorreiter-Stellung im Bereich des Klimaschutzes in der Freien Wohlfahrtspflege“, so Döcker.

Mehr Informationen demnächst unter www.klimafreundlich-pflegen.de

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