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©Foto von Roman Kraft auf Unsplash

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AWO stärkt den Standort Lippstadt

Auf dem Areal des Erich-Wandel-Seniorenzentrums entsteht eine neue Pflegeeinrichtung

Der AWO Bezirksverband Westliches Westfalen investiert viele Millionen Euro in den Standort Lippstadt und wird das dortige Erich-Wandel-Seniorenzentrum sukzessive neu bauen – im laufenden Betrieb. Das Gelände sei weitläufig genug, um Teilabrisse durchzuführen und weiterhin Pflege zu ermöglichen, so Bezirksgeschäftsführer Uwe Hildebrandt. Zudem besteht das Seniorenzentrum aus mehreren Gebäudeteilen, die nach und nach abgerissen werden. Die konkreten Pläne stellte der Verband, der in Dortmund sitzt und rund 60 Seniorenzentren betreibt, am Mittwoch den Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitenden und Mietern vor.

Man habe sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Standort befasst und sich dabei sowohl mit der WTG-Behörde des Kreises Soest als auch mit der Stadt Lippstadt abgestimmt. Das Erich-Wandel-Seniorenzentrum wird in diesem Jahr 60 und zählt damit zu den ältesten Häusern der AWO. „Wir hätten das Haus von Grund auf sanieren müssen. Ein Neubau hat sich für uns als deutlich bessere Alternative erwiesen, zumal wir das Seniorenzentrum dann an moderne Pflegekonzepte und Bedürfnisse anpassen können“, so Uwe Hildebrandt weiter. Zudem gebe es in der Region einen großen Bedarf an Pflegeplätzen. Vor diesem Hintergrund habe sich die AWO entschlossen, ein modernes 80-Betten-Haus auf dem Areal zu bauen, das Anfang 2028 eröffnet wird.

Was die AWO darüber hinaus auf dem insgesamt 14.000 Quadratmeter großen Gelände umsetzt, ist noch nicht klar. Fest stehe aber, dass die AWO den Standort im Sinne der pflegebedürftigen Menschen weiterentwickelt und sichere Arbeitsplätze schaffe.

Im Herbst 2026 möchte die AWO mit dem Bau-Projekt beginnen. Im ersten Schritt werden zwei Mietshäuser abgerissen. Dort leben zurzeit 15 Mietparteien, die dabei unterstützt werden, eine Alternative zu finden. Man habe bereits Kontakt zu Wohngenossenschaften in der Region aufgenommen und werde die Menschen eng begleiten, so Hildebrandt.

Gleiches gilt für Bewohner*innen, die das Seniorenzentrum im Zuge des Neubaus verlassen. Zurzeit leben dort 108 Bewohnerinnen und Bewohner. 44 Plätze müssten abgebaut werden, um mit dem Teilabriss beginnen zu können. In enger Abstimmung mit den Bewohnern und deren Angehörigen werden Optionen in umliegenden Seniorenzentren geprüft. Ab März werden keine neuen Bewohner mehr im Erich-Wandel-Seniorenzentrum aufgenommen – nur noch als Kurzzeitpflegegäste.

Rund 60 Bewohner bleiben während der Bauarbeiten vor Ort. AWO und Bauunternehmer bleiben in engem Kontakt, um Feiertag und Ruhezeiten zu sichern, und natürlich auch, damit das persönliche Wohlbefinden der Menschen nicht beeinträchtigt wird. Das Areal ist so weitläufig, dass sich die Menschen problemlos im Außenbereich bewegen können. Regelmäßig werden sie über die aktuellen Sachstände des Bau-Projektes informiert.

Die 118 Mitarbeitenden müssen sich um ihre Arbeitsplätze keine Sorgen machen. „Wir freuen uns, wenn sie bei uns bleiben und die gute Pflege der AWO sichern.“

von links: Geschäftsführer Uwe Hildebrandt, Betriebsrat Kai Adams, die stellvertretende Geschäftsführerin Elke Hammer-Kunze und Einrichtungsleiterin Natalie Agva stellten die Pläne der Lokalpresse vor.
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