Ein Tag gegen das Vergessen

04.02.2020

„Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten. Und hilft vielleicht, endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschlagung des NS-Regimes.“ Das fordert Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees in Deutschland. Die AWO unterstützt diese Forderung ohne Wenn und Aber!

„In vielen europäischen Ländern ist der 8. Mai der Tag, an dem die Befreiung vom deutschen Faschismus gefeiert wird. Eigentlich ist es doch völlig unverständlich, dass ausgerechnet in dem Land, das den ganzen Kontinent in einen beispiellosen Vernichtungskrieg gestürzt hat, an diesem Tag der Opfer nicht gedacht wird“, sagt der AWO Bezirksvorsitzende Michael Scheffler.

„Der 8. Mai muss eine Mahnung dafür sein, Faschismus und Antisemitismus in Deutschland nie wieder zu akzeptieren oder hinzunehmen. Gerade für kommende Genrationen, die ohne die Möglichkeit von Gesprächen mit Zeitzeugen aufwachsen, ist der 8. Mai wichtig. Die Erinnerung muss gestützt werden durch die verpflichtende und angemessene Behandlung des Nationalsozialismus in allen Schulen und in der außerschulischen Bildung.“

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