Eine Frage der Gerechtigkeit

24.08.2020

AWO-Fachfrau Michelle Borkowski war als Expertin in den Düsseldorfer Landtag geladen. Dort nahm sie Stellung zum Thema „Care‐Arbeit in NRW sichtbar machen und besser unterstützen“. Für die AWO ein wichtiges Anliegen, denn es geht hier um Geschlechtergerechtigkeit: Care-Arbeit ist in erster Linie weiblich und wird schlechter bezahlt. „Deswegen benötigen wir Strukturen, die eine gleichberechtigte Aufteilung von Care‐Arbeit ermöglichen und ihr die Wichtigkeit einzuräumen, die sie als wirtschaftliche Ressource hat.“

In Zeiten von Corona verschärfen sich die Ungleichheiten: Studien zufolge verringern Frauen ihre Arbeitszeit zugunsten der unbezahlten Sorge‐Arbeit wie etwa Homeschooling um 30 Prozent. Dem stehen  allerdings nur 10‐15 Prozent der Männer gegenüber. Der Rückgriff auf bekannte Rollen-Verteilungen erhöht somit die Organisationslast der Frauen.

Was fordert die AWO mit Blick auf diese Entwicklung von politischen Entscheidungsträgern und Unternehmen? Welche Entlastungen benötigen etwa Alleinerziehende oder pflegende Angehörige?

Das Positionspapier liefert wichtige Ansätze.

Weitere Nachrichten

Meldung vom 15.01.2021
Die nächsten Wochen bedeuten für Saikou Diallo ein ganzes Leben. Vor drei Jahren ist er nach Deutschland geflüchtet, hat Heimat und Familie in Guinea verlassen müssen. weiterlesen
Meldung vom 12.01.2021
Bingo! Mit Freunden und Bekannten in Kontakt bleiben, mit netten Menschen plaudern und Geselligkeit genießen? All das möchten wir nicht weiter missen, sondern wagen uns gemeinsam zum Treffen ins Internet und vor die Kamera! weiterlesen
Meldung vom 01.01.2021
Eine Ära geht zu Ende. In diesem Jahr tritt Angela Merkel nicht mehr als Bundeskanzlerin an. Ein ernstes Dreigestirn hat bietet sich für die Nachfolge an. Der Steiger fragt sich, wer da wohl am Ende lacht. weiterlesen